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Mit der Bazooka gegen den Schweinehund.

Erster Gedanke: Was für ein reißerischer Titel. Wahrscheinlich hast du nicht ganz unrecht. Wenn es darum geht, den inneren Schweinehund zu besiegen, wirst du hier allerdings sicher ein paar sehr gute Tipps finden, voranzukommen.  Ganz klar ist aber auch, dass du das am Ende durchziehen musst. Sich das "super" Wissen anzueignen, ohne es anzuwenden ist in den seltensten Fällen sinnvoll. Und da kommen wir auch schon zu dem ersten Punkt:

Motivation.

"Du musst dein "Warum" finden" schreit heute mittlerweile jeder zweite Motivationsguru. Da haben Sie auch nicht so ganz unrecht, wenn man etwas wirklich will, ist man auch deutlich motivierter, jeden Tag ans Training zu gehen. Auch seine 1-5 und 10 Jahresziele zu formulieren und darauf hinzuarbeiten ist ein Basic, dass bei uns im Pure Progress Team jeder macht. Einfach ein schönes Blatt Papier nehmen, Datum und Ziel formulieren und los geht es.

Außerdem: Wie viel Energie du am Tag hast, bestimmst du zu einem großen Teil selbst! Eine gesunde und ausgewogene Ernährung (dazu später mehr) und die richtigen Routinen sind unglaublich wichtig. Dabei geht es weniger darum, die erfolgreichsten Menschen der Welt zu kopieren (obwohl man da durchaus was lernen kann), sondern Routinen zu entwickeln, mit denen man selbst gut zurecht kommt und die einen persönlich voranbringen. Eine Sache empfehlen wir dabei jedem: Unser Gehirn funktioniert schon bei einem leicht gesenkten Wasserhaushalt deutlich schlechter. Und beim Schlafen verlieren wir eine Menge Wasser. Also direkt nach dem Aufstehen erstmal ein schönes Glas nachkippen! Das Gute ist: Wenn etwas erstmal eine Routine ist, fällt die Durchführung einem gleich deutlich leichter, das gilt auch für den Sport.

In der Praxis merkt man aber schnell, dass das nur ein Teil der Lösung ist. Wichtig ist, sich die Aufgaben in viele kleine Schritte zu unterteilen. Die Psychologie dahinter ist eigentlich logisch: Wenn du eine neue große Aufgabe angehst, ist es schwierig sich vorzustellen, wie man damit fertig werden soll. Wenn du die in ganz kleine Teilaufgaben unterteilst und dir ein paar davon für den Tag vornimmst, sieht das schon ganz anders aus. Also wichtig: Small Simple Steps (SSS).

Motivation = Vorsatz * Energie * SSS^3

Mindset.

Negative Gedanken und eine schlechte Einstellung führen auch zu einer verringerten Leistungsfähigkeit. Wenn du zum Beispiel denkst, dass du eben dünn bist und nicht zunehmen kannst, wird es dir sehr schwer fallen, Muskeln aufzubauen. Denn jedes Mal, wenn du mit den Liegestütz beginnen willst, sagt dir dein Unterbewusstsein: Es bringt eh nicht, du bist eben dünn! Das stimmt so natürlich gar nicht, aber du denkst es. Geh doch mal einen Moment in dich und überlege dir, welche negativen Glaubenssätze du im Laufe deines Lebens entwickelt hast. Schreibe Sie auf. Daneben schreibst du eine faktenbasierte Begründung, warum das Bullshit ist und zu guter Letzt schreibst du einen neuen Glaubenssatz ans Ende: Ich kann sehr gut zunehmen und muskulös werden, wenn ich mich richtig ernähre und mein Training nicht sausen lasse. Ein extrem gutes Buch zu dem Thema ist das "Robbins Power Prinzip" von Tony Robbins. Und wer sich den guten Mann anguckt, sieht, dass er auch mit dem Sport keine Probleme hat.

Methodik.

Die Art und Weise, wie du Sachen in deinem Leben angehst, bestimmt natürlich auch sehr stark, wie viel Spaß und damit auch langfristige Motivation du haben wirst. Bezogen auf den Sport sind gerade die Basics entscheidend: 

1. Die richtige Ernährung - Je nachdem was dein Ziel im Sport ist, solltest du auch deine Ernährung anpassen. Wer Muskeln aufbauen will, sollte einen geringen Kalorienüberschuss fahren und genug Eiweiß zu sich nehmen. Wer abnehmen will oder Qualitätsmuskulatur für eine hohe Ausdauer aufbauen will braucht wieder ein anderes Konzept. Es gibt, wie auch für die folgenden Punkte, immer zwei Möglichkeiten, sich die richtige Ernährung anzueignen. Wenn das Mindset und die Motivation stimmt (das sind die Basics), dann kannst du dir entweder selbst deine Infos zusammenholen, testen was funktioniert und so Schritt für Schritt zu deinem Erfolg kommen. Youtube kann ganz in Ordnung für die ersten Infos sein, wenn du aber wirklich etwas erreichen willst, würden wir dir Bücher von Autoren zum Thema Ernährung empfehlen, die den Lifestyle, den du dir wünschst, bereits leben. Und bitte: In den allerseltensten Fällen macht eine krasse Low-Carb Diät Sinn (z. B. wenn ein Boxer schnell Wasser verlieren muss, um noch die gewünschte Gewichtsklasse zu erreichen). Wer weiß, wie man sich richtig ernährt und früher einmal eine Low-Carb Diät gemacht hat, weiß wovon ich spreche, Finger weg von solchen Büchern! Für eine allgemein gesunde Ernährung auf pflanzlicher Basis empfehlen wir das Buch "Vegan Klischee Ade" von Nico Rittenau. Für den nicht-pflanzlichen Muskelaufbau können wir das Buch "Ernährungsstrategien" von Dr. Loeffelholz empfehlen. Für den Ausdauersport liest sich "Vegan in Topform" von Brendan Brazier sehr gut, der kurz mal 5 Hawaii-Marathons in einer Woche absolviert hat.

2. Übungsausführung/Lauftechnik/Technik beim Sport im Allgemeinen

Egal bei welcher Sportart du dich zu Hause fühlst, die richtige Ausführung bei den Übungen ist entscheidend. Das kann soweit gehen, dass der Sport dir bei falscher Ausführung mehr schadet als nützt. Ich als Marathonläufer habe selbst früher beim Laufen sehr viele Fehler in der Lauftechnik gehabt und sehe so oft Jogger, die eine absolut fatale Lauftechnik haben, wahrscheinlich öfter als andersherum. Ben, unser Mann für Kraftsport empfiehlt jedem, gerade wenn man mit Freihanteltraining beginnen will, sich Hilfe von anderen zu holen, ein Video auf Youtube ist selten genug. Entweder du kennst jemanden, der sich sehr gut mit Krafttraining auskennt (und hoffentlich auch nicht nur so tut), oder du fragst einfach in deinem Fitnesstudio nach einem gemeinsamen Training.

3. Trainingsplanung

Such dir hier wieder einen guten Coach oder lies dich sehr gut in das Thema ein. Du willst sicher nicht monatelang trainieren um dann zu merken, dass deine Trainingsplanung schlecht war und du keine Resultate erzielt hast.

4. Trainingsausrüstung

Wieder dasselbe: Sehr gut einlesen, oder coachen lassen. Für alle Läufer unter euch: Wenn ihr euch Laufschuhe holt, geht BITTE nicht in den nächsten Intersport und lasst euch da beraten. Auch viele Geschäfte mit Laufbandanalyse sind nicht zu empfehlen. Obwohl eine Laufbandanalyse sehr wichtig und sinnvoll ist, muss diese auch richtig interpretiert werden. Fragt die Mitarbeiter am Besten nach deren Erfahrung mit dem Laufsport. Sie laufen selbst seltener als zweimal die Woche oder erst seit einem halben Jahr: Die Chancen stehen gut, dass dir hier Humbuck erzählt wird. Professionelle Laufshops sind Gold wert, wenn ihr einen Tipp braucht, schreibt gern den Kundensupport an, der leitet die Mail an mich weiter und ich helfe gern aus.

 

Ich habe diesen Artikel in drei Kategorien unterteilt: Motivation, Methodik und Mindset. Diese Aufteilung ist alles andere als zufällig gewählt: Der Gehirncoach Jim Kwik gibt in seinem Buch "Limitless" eine Anleitung zu diesen drei Bereichen. Jeder, der sich noch tiefgehender mit dem Thema beschäftigen will, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Wer die hier erwähnten Punkte aber tatsächlich anwendet, kann damit schon extrem viel erreichen. Ich hoffe ich konnte euch mit diesem kurzen Blogpost einen guten Überblick geben und jetzt ran an die Hantelstange und rein in die Laufschuhe, gebt alles! Schreibt doch gern mal in die Kommentare, was ihr am Sport liebt und was euch die Motivation gibt, jeden Tag durchzuziehen!


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